… nur die Wurst hat zwei

Ja, der Urlaub geht zu Ende – oder ist faktisch zu Ende. Noch einmal schlafen, packen, auf zum Flughafen. Wenn man nur wüsste, ob der Flug einigermaßen pünktlich durchgeführt wird. Denn die Sicherheitskräfte am Köln-Bonner Flughafen streiken morgen. Gar nicht so schlimm, wir müssen ja durch die spanischen Sicherheitskontrollen … wenn da nicht … jepp, unser 15:50-Uhr-Flieger kommt morgens von wo? Richtig, Köln-Bonn!

Ansonsten war zum Wohle aller Gemüter heute nochmal Geschlechter-, äh Generationentrennung. Die Generation Ü75 wiederholte den 1. Urlaubstag und lief zum Leuchtturm und zurück. Inkl. des Zumo de Naranja naturale …

Nicki und mich trieb es dagegen erstmals in diesem Urlaub in den Norden der Insel. Genauer gesagt nach Haria, dem Ort der 1000 Palmen. Nicki hatte dazu eine neue und tolle Wanderung herausgesucht. Knapp 12 km und gute 350 Höhenmeter. Ich denke, die Tour wird in die Liste der Top 3 Touren aufgenommen. Hier ein paar wenige Eindrücke:

Und die Kuriosität des heutigen Tages … der Löwenzahnbaum!

Der Löwenzahnbaum

Costa Teguise

Heute war wieder mal „Gemeinsam-Tag“. Da sich wegen der Sichtverhältnisse weiterhin nicht alles normal verhält, haben wir uns gegen den Mirador del Rio entschieden – besser bekannt als das Timm Thaler Haus. Im Gegenzug haben wir den dritten Touristenort von Lanzarote (neben Playa Blanca, wo wir sind und Puerto del Carmen, wo tausende Engländer sind).

Stattdessen ging es nach Costa Teguise. Hier haben wir die Küste Richtung Nordost bewandert. Ohne Ziel, einfach so!

Abschluss war dann in einer Creperia in Costa Teguise. Mit nem Käffchen, versteht sich.

So, nun aber gute Nacht:

Lanzarote 70.3

Heute waren die Pleners Senioren mal alleine unterwegs nach Playa Blanca, während Mama, Nicki und ich auf den Montana Rocha gewandert sind. Hin und zurück knapp 6 km …

Hier sieht man, wenn man wie Nicki und ich,schon das 15. Jahr hierher fährt, wie sich Playa Blanca ausgedehnt hat und gefühlt auch immer schneller ausdehnt. Ich denke, der Ort ist heute schon dreifach so groß wie 2007. Und die vielen neuen Straßen zeigen, wo die Reise noch hinführt. Zudem entsteht am Marina Rubicon ein neues „Superhotel“ mit 770 Zimmern, betrieben von Barcello…

Aber zurück zu uns. Der Aufstieg war in 45 min erledigt. Man konnte in den Kessel des Vulkans schauen – und auch sehr gut ins Umland. Heute war erstmals der Himmel wieder blau und der Sahara-Sand war schon deutlich weniger sichtbar. Der Fernblick litt aber weiter darunter …

Kurz vor dem Aufsteig steht auch seit Jahren mein Lieblingsverkehrsschuld. Das „Abschleppen verboten“ – ja, richtig, nicht parken verboten, sondern abschleppen:

Anders kann ich das Schild nicht verstehen …

Für die geleistete Arbeit gab es dann kurz vor Zuhause nochmal eine Belohnung. Frisch gepresster Orangensaft, Cola und Espresso, je nach gusto. Dabei entstand dieses schöne Mama-Sohn-Bild:

So, genug von uns und für heute …

Ziegentag und das Alter

Heute war Ziegentag! Nicki und ich machten die Rundtour um Femes … die über den Ziegenpfad. Die Generation Ü75 wiederum lies sich an den Papagayos-Strände absetzen und wanderte die ca. 10 km an der Küste zurück …

A pro po Alter: mein Lieblingsschwager wurde heute grob 100 Jahre alt und gilt damit nun eindeutig als alt. Happy birthday. Dazu gab es Erdbeerkuchen und die eine oder andere Facetime-Sitzung. Viel mehr kann man sicher nicht erwarten. In ein paar Jahren ist es bei mir auch soweit.

Unsere Rundtour war dagegen gute 15 km lang. Die Sonne versuchte dabei alles, aber der Sahara-Sand wusste alles zu unterbinden. Blauer Himmel, weiße Schäfchenwolken … und trotzdem alles trüb und dunkel. In gelb/braun Ton.

Begleitet wurden wir von Leo, dem Lese-Lamm. Hier ein paar Impressionen:

Toll an der Tour ist der Secret Garden. Diesen gibt es seit rund 10 Jahren – ein kleines Einod mitten in der lanzarotetypischen Landschaft. Ganz viel grün, liebevoll gepflegt und immer einen Spaziergang wert. Auch deswegen, weil jedes Jahr ein wenig anders gestaltet. Liebevoll. Kunstvoll.

Abends blieb dann gar nicht mehr so viel. Schwager anskypen, Grill befeuern, Fisch auflegen, viele Bier trinken, …

Und wegen des vielen Biers, sage ich nun auch danke und gute Nacht!

Fülle und Pracht

Ja, wie soll ich sagen … war gestern wohl zu faul. Dabei hatten wir eine schöne Wanderung von Puerto Calero nach Puerto del Carmen und zurück. Inkl. leckerer Tapas zur Stärkung danach … aber es gab nicht nur wenig/kein Beitrag gestern. Es gab auch wenig Fotos. Über den ganzen Tag. Hier mal 100 % der Ausbeute …

Und ein vergessenes vom Tag zuvor:

Heute war dann wieder „Erholungstag“. Heidi, Ursula und Nicki hat es nun endlich auch in den Timanfaya Nationalpark gezogen. Ein paar Bilder hier:

Und was gibt es sonst noch zu sagen? Naja, das alles gut klappt! Gut, für. Ich persönlich teilweise schon überraschende Kommunikation. Gemäß geltender Marketingstrategien auch niemals ohne mehrfache Wiederholung. Scheint bei 332 Jahren wichtig zu sein …

Aber auch manchmal überraschende Kommunikation, so wie gestern an der Küste bei Puerto Calero. Standen da tatsächlich Angler am Ufer … jetzt komme ich auch weder aus ner Seefahrernation, noch wäre ich begeisterter Angler. Aber ich sach ma so: sieht nicht anders aus als überall auf der Welt! Kostet mich dann aber schon Überwindung, wenn die Frage „Was machen die da? Angeln?“ kommt, eben nicht zu antworten: „Ne, guck, die haben sich nen Eimer von Fischen mitgebracht – und damit die beim Reinwerfen nicht so hart aufplatschen, machen die die an ne Leine und setzen die was weiter hinten, im tieferen Wasser aus. Und die Fische danken es ihnen, in dem sie dann nen Wurm aus dem Meer an den Haken hängen. So hat dann alles seine Ordnung. Die Fische im Wasser, die Würmer an Land!“.

Und deswegen ist es manchmal dann auch so wichtig, einfach mal zu chillen:

Natürlich für alle. Denn einfach bin ich ja auch nicht … 🤪😉

Exkurs

Weiß hier eigentlich einer wo es lang geht?
Vielleicht da raus?
Ja, bestimmt
Los gehts …
Ne, doch nicht …
Hmhh, wir wissen es auch nicht … aber so lange alle glücklich sind!

Einmal noch, dann ist aber gut …

Heute war für vormittags nochmal der eine oder andere Regenschauer angesagt. Entsprechend sind wir heute Morgen erst mal nach Playa Blanca gezogen. Postkarten zur Post bringen, Souvenirs schauen (und kaufen?), ein Espresso oder Zumo de Naranja naturale in Ehren, nen Juwelier… was man eben so braucht.

Aber kurz nach Mittag, nachdem die wichtigsten Besorgungen erledigt waren, ging es dann los.

Zuerst zu den Salinen von Janubio. Hier wird seit wenigen Jahren wieder Salz „produziert“. Die Salinen sind aber von 1895. von dort ging es nochmal an den Strand, von wo das Wasser mit Windmühlen in die Salinen gepumpt wird. Dort war es dann wirklich was windig … so um die 60 km/h. Da kommt das Meer schon mal was schräg angeflogen.

Hier mal am Strand von Janubio, wo ne Maske und ne Nicki weggeweht wurden. Glücklicherweise konnte beides zurückgewonnen werden. Sehr wichtig, denn die Nicki kocht abends oft für uns. Und ne Maske kann man heutzutage ja immer brauchen! Hier ein paar Bilder dazu:

Von dort ging es nach El Golfo. Hier gibt es die „Grüne Lagune“, die man früher auch besuchen konnte. Heute schaut man von ner erhöhten Plattform drauf. Beeindruckend ist das grün aber dennoch – wenn auch bei Sonne viel mehr als heute bei bedecktem Himmel.

Aber auch der Ort selber ist ein Träumchen. Übrigens grenzt er direkt an den Parque de Timanfaya – und an dieser Stelle einer der wenigen erlaubten Eingangstore zum Park, den man ohne Wanderführer betreten und bestaunen darf …

Und falls mal einer wissen will, wie es aussieht, wenn meine Mama beleidigt ist …

Es gab aber auch noch schöne Bilder des Tages:

Rekord?

Evtl. war heute mein kältester Tag auf Lanzarote. In der kompletten Historie. Denn wie angesagt, ging es heute nochmal mit dem Regen weiter. Zwischen 13,5 und 19 Grad Celcius. Aber Sonne war auch dabei. Ab und zu. Immer mal wieder. Je nach Wetterlage …

Heute war jedenfalls Mutter-Kind-Tag. Hans hatte die Faxen wohl mal dicke und wollte sein eigenes Ding machen. Und hat sich durchgesetzt. Gut, dafür musste er den Pool-Reiniger beobachten, während Heidi, Ursula, Nicki und ich mal alleine losgezogen sind. Es ging in die Inselhauptstadt Arrecife. Satte 38 km von „zu Hause“.

Kaum am Auto losgelaufen, splittete Nicki sich ab. Zur öffentlichen Toilette am Busbahnhof. Bei Sonnenschein und besten Wetter. Bereits 5 min später wurde der reguläre Zusammenschluss erwartet. Doch in 5 min kann viel passieren, von Sonne kann es bspw. auf Regen wechseln. So war es dann auch. Gut, dass Nicki auch meine Regenjacke dabei hatte. Nichts geht über gute Planung.

Ging aber nochmal gut, nachdem der Regen voll eingesetzt hat, hatten dann auch alle ihre Regenjacken an. Mutig ging es weiter in die Innenstadt.

Aber auch hier gab es für die multiplen Interessen nicht ausreichend „Material“. Also weiter, weiter zu Decathlon sowie zum Einkauf.

Nun wurden meine Nerven auf das Maximum getestet. Was gibt es zum Abendessen? Was heute, was morgen und was übermorgen? Und immer wieder fielen Worte wie Pizza, Nudeln Bolognese … warum nicht auch Wiener Schnitzel, Gyros oder Kaiserschmarrn? Okay, letztendlich einigten wir uns für heute aus Paella, morgen Thunfisch und übermorgen schauen wir nochmal. Ich kann sagen, es gab schon Champions League Finale, die waren schneller entschieden. Viel schneller …

Gegen 16 Uhr, nach 2 Stunden im Supermarkt, ging es dann zurück. Musste dann auch nochmal ein Stündchen spazieren gehen. Und nen Espresso trinken. Dann war wieder gut.

Übrigens: die Paella war dann super lecker. Mehr mit Hühnchen (Hans isst ja keinen Fisch und keine Meeresfrüchte), aber dennoch sehr lecker. Dazu gab es für mich nen Tio Pepe, nen Alhambra 1925 (oder waren es doch 3?), nen Rotwein, noch nen anderen Rotwein, … jetzt gehts meinen Nerven aber wieder super. Wirklich super.

Es gab aber auch viele gute Nachrichten. Ein wieder mal gelungener gemeinsamer Tag ohne Todesopfer. Alle kamen also gesund zurück. Es gab ausreichend Alkohol. Und das Wetter war auch gar nicht sooo schlecht. Seht selbst:

Wolken, Migräne, Regen … irgendwas lief heute schief

Guten Abend! Heute ein etwas anderer Tag – anders als geplant, anders als auf Lanzarote üblich!

Eigentlich war geplant, gemeinsam von Puerto Calero nach Puerto del Carmen zu wandern und dort in einem Pub auf ein Getränk einzukehren und anschließend wieder zurück zu wandern. Gute 8 km, immer an der Küste entlang.

Doch tatsächlich ging es damit los, dass Nicki ziemliche Kopfweh beim Aufstehen hatte, die sich später zu einer handfesten Migräne entwickelt hat.

Entsprechend setzten wir den Plan nicht um und Nicki und ich blieben erst mal zu Hause. Die Generation Ü75 dagegen lies sich von mir zum Leuchtturm fahren und wanderte von dort an der „neuen Siedlung“ und der Küste entlang Richtung zerfallenes Hotel …

Nicki blieb am Pool – und irgendwann gesellte ich mich da auch wieder dazu. Zeit, etwas für die Bräune zu tun 🤗😂🤣. Irgendwann mittags gegen 12:30 Uhr und nach ein paar Tabletten zogen wir dann aber auch nochmal los auf einen Kaffee und ein Bier (also für mich).

Nicki nutzte dann den Rückweg sogar noch dazu, ein paar Bahnen im Meer zu schwimmen.

Sonst gab es nicht wirklich was zu erzählen. Zu Abend gab es Pizza – und der „Nach-dem-Abendessen-Spaziergang“ für Nicki und mich war dann doch sehr nass. Denn obwohl erst für morgen ein paar Schauer angezeigt sind, schüttete es schon recht ordentlich.

Daher heute auch nur zwei Fotos:

Getrennte Wege

Heute gab es mal Generationentrennung. Gemeinsam zum Meer, die alten Jungen nach links, die jungen Jungen nach rechts.

Die Generation Ü75 hat sich zum Wochenmarkt in die Marina Rubicon bewegt, gute 9 km hin und zurück. Plus der Weg über den Markt. Scheinbar waren aber weder die tollen Geschäfte, noch der Markt, noch der Hafen besonders sehenswert. Im Ergebnis dominierten als Erlebnis Orangensaft und Eis. Aber jedem das Seine …

Nebenbei sei erwähnt, sie waren schon früh unterwegs, kamen aber nach 3 min zurück. Weil es regnete … Nicki und ich schätzten, dass es bis zu einem Schnapsglas voll Wasser pro Quadrat-KILOmeter war. Also richtige Sturzbäche. Hätte man uns den Grund nicht genannt, hätten wir es nicht mal wahrgenommen …

Die Generation U50 wiederum „wanderte“ über den Westleuchtturm zum alten verlassenen Hotel. In der Zwischenzeit eine baufällige Ruine. Eine Traditionstour, die normalerweise stets am ersten Tag zur Akklimatisierung beitragen soll. Gute 3 Stunden hin und zurück. Und dank vieler und hoherWellen heute besonders interessant.

Daher heute nur Bilder von der „jungen Tour“:

Sonne satt …

Heute ging es nach Mancha Blanca … grob in die südliche Mitte der Insel. Eine sehr vulkanische Gegend – ganz an der nord-östlichen Grenze des Parque National de Timanfaya und des Parque Natursl de los Volcanes.

Dort ging es auf einen vulkanischen Lehrpfad. Trotz „nur“ 20 bis 22 Grad waren es 11 Stunden Sonne satt. Oder für uns eben 4,5 Stunden. Gute 8 km, gute 11.000 Schritte …

Inkl. Mittagspause …

Und ganz wichtig danach … ein Käffchen am Heimatsort!

Und Abends dann lecker Tapas bzw. für Mama eine Seezunge. Mit lecker Salzkartoffeln … und dann gemütlich 1,5 km zurück zum Häuschen!

Ein wieder mal gelungener und schöner Tag! Auf morgen …

Sommer, Sonne, Meer und viele Kakteen…

Der Morgen fing mit lauen 17 Grad Celcius an – und entwickelte sich zu einem Traumtag. Angenehme 23 Grad, eine mittlere Brise und Sonne satt. Und Meer kam dann auch noch dazu!

Auf dem Programm standen ein gemütliches Frühstück auf der Terrasse (bei anfangs 20 Grad im Pullover und zum Ende hin dann bei ca. 22 Grad im T-Shirt). Weißbrot, Müsli, Schwarzbrot und Toast standen zur Auswahl. Dazu Marmelade, Wurst, Käse, Gammelsalami, Cecina, Tomaten … lecker 🤤

Danach ging es dann Richtung Cactus Garden – gute 35 km, gut, sagen wir 35,2 km, in den Norden. Vorbei an der Inselhauptstadt Arrecife sowie an diversen Vulkankandschaften. Bäume Fehlanzeige, Palmen dafür ganz viele …

Und auch der Cactus Garden zeigte alles … hier mal ein paar Ausschnitte:

Aber danach war ja noch lange nicht Schluss … auf zum Cafe, wahr ja schließlich schon Mittag durch. Zur Stärkung im Levain Artesan ein lecker Küchelchen und ne Kaffeespezialität. Und weil so Urlaub nun mal Stress ist, weiter zur Playa Honda …

Schnell mal nen 8000-Schritte-Spaziergang entlang des Flughafens. Vielleicht nicht der schönste und ruhigste Ort, aber eben auf Mamas ToDo. Und wenn schon, dann als Strandspaziergang. Mit den Füßen im Sand oder auch im Wasser. Für Mama wohl erstmals seit 75 Jahren …

Und was folgte nach soviel „Action“? Rischtisch … Chillen am hauseigenen Pool 😎🐠🐙🐡🌵🌴

So, Ende für heute … jetzt müssen wir langsam mal was Bier und Wein trinken! 🍻🍷🍹☕️

Pool eröffnet

So unser erster Urlaubstag ist geschafft. Alles viel entspannter … entspannter als die Anreise, entspannter als erwartet … Heute hatten wir saubere 20 Grad, sechs Stunden Sonne … ab morgen sind es dann 11 Stunden Sonne!

Frühstück war mal direkt draußen, schade nur, dass man Brötchen erst ab 8:30 Uhr bekommt. Dann aber gaaaanzz frisch. Und noch warm. Aber schwupps, saßen wir 8:45 Uhr schon bei Happa-happa.

Uih, könnte anhand des Tunas auch das Abendessen sein.

Ansonsten hatten wir heute Generationentrennung. Die „Alten“ sind zum Leuchtturm von Playa Blanca gewandert. Gute 8 km hin und zurück. Nicki und ich haben dagegen mal den Grundeinkauf getätigt – Lidl und Hiperdino. Und im Anschluss nochmal in den Puerto Rubicon gewandert, für ein kleines Stückchen Kuchen, nen Espresso und ne Cola.

Hier mal ein paar Impressionen:

Morgenstund hat Gold im Mund …
Hey Duke …
Pool-Time
Veranda
Gut genährt und saufende Turtels
Jung Verliebte
Thunfisch

Der Anreisetag … im Endeffekt: geschafft

Heute war es dann also soweit. 12:02 Uhr startete unser EW260 von Köln-Bonn nach Arrecife. Knapp 17 min zu spät. Und bis dahin war es schon auch aufregend:

Die große Frage war: wann trinke ich mein Wasser?! Und ja, man kann es auch mehrfach fragen … oft … Blieb aber tatsächlich bis zum Ende unklar. Letztendlich wurde es dann „mit Gewalt“ in sich geschüttet – und kaum war man durch die Sicherheitsschleuse, wurde die Flasche schnell wieder gefüllt.

Übrigens: wer einen Herzschrittmacher hat, kann das bei der Sicherheitskontrolle sagen. Die schalten den Nackt-Scanner dann aus … wenn man den Menschen dort genügend Zeit gibt. Scheinbar ist dem Sicherheitspersonal aber nicht klar, dass Herzschrittmacher und schlechtes Hörvermögen durchaus altersbedingt zusammenfallen können. Und so kam es … also wir waren zum Glück keiner dieser sehr, sehr seltenen Fällen, wo das Magnetfeld den Rhythmus durcheinander bringt. Das Ding tickert noch genau wie zuvor!

Das Fliegen war wenig erwähnenswert, ein paar Minuten Luftlöcher – ansonsten vollkommen durchschnittlich. Okay, die Sicht war mangels Wolken dann doch sehr gut. Ungewöhnlich gut.

Auto, Haus, Anfahrt usw. alles easy. Zum Haus und „Garten“ morgen mehr. Mit dem Auspacken waren wir erst 18 Uhr durch, was essen, … da bleibt noch einiges für morgen. Aber bisher sind wir alle zufrieden … und Nicki und ich waren dann doch noch zum Sonnenuntergang kurz am Meer.

Habt eine gute Nacht …

Langsam wird es ernst …

Nachdem die wesentlichen Fragen (Sicherheitskontrolle mit Herzschrittmacher, künstlicher Hüfte, …) mehr oder weniger klar sind und bisher CoVid-19, der Streik der Flughafen-Sicherheitskräfte, der Krieg in der Ukraine noch nicht zum Abbruch der Reise geführt haben, sind wir langsam hoffnungsfroh.

Hoffnungsfroh, dass Hans „Icke“ Laktoseintoleranz, Heidi Blechhüfte, Ursula Heart-Pacemaker, Nicki Organisator und Tobi Transporter die Reise in Kürze antreten …

Mit 17 Impfzertifikaten, fünf Einreiseanmeldungen der Spain Travel Health, einem Zertifikat für die Hüfte und eines für den Herzschrittmacher, fünf Koffern, fünf Rucksäcken … das wird ein Spaß!

Nicht zu vergessen, das Alten-Support-Trio:

– Leo Leselamm, für gechillten Lesespaß

– Travis Traveller, für Reisemanagement und Kulturfragen

– Carlos-Fiete, für unbekümmerte Lebensfreude